Skip to content Skip to footer

Dein Körper ist ein Tor zur Wahrheit – Wie die Mutterwunde in deinen Chakren gespeichert ist

von Tatjana van Eeden

Du funktionierst. Du machst weiter. Du ignorierst die Signale – den verspannten Nacken, den Kloß im Hals, den Druck auf der Brust, die Magenschmerzen, die Erschöpfung, die nie ganz verschwindet. Dein Kopf sagt: Stell dich nicht so an. Aber dein Körper sagt etwas anderes. Dein Körper sagt die Wahrheit.

Und die Wahrheit ist: Dein Körper vergisst nichts. Schon gar nicht die Mutterwunde.

Vielleicht hast du bereits viel über die Mutterwunde gelesen. Vielleicht hast du die ersten drei Teile dieser Serie gelesen und dich darin erkannt. Vielleicht hast du Bücher gelesen, Workshops besucht, mit verschiedenen Methoden gearbeitet. Und vielleicht sagst du: Das kenne ich alles schon. Aber ich frage dich: Wo spürst du es in deinem Körper? Denn eine Transformation ist erst dann wirklich real, wenn sie im Körper angekommen ist.

Kognitives Verständnis ist wichtig – aber es reicht nicht aus, um dich wirklich zu verändern. Ich kenne Frauen, die sich seit Jahren auf einem spirituellen Weg befinden, Dutzende Bücher gelesen und bei verschiedenen Lehrern gelernt haben – und trotzdem unter denselben schmerzhaften Symptomen der Mutterwunde leiden. Nicht weil sie nicht klug genug sind. Sondern weil der Prozess ihren Körper noch nicht erreicht hat. Konzepte sind wie Samen der Transformation – aber erst wenn sie in den Körper gelangen, können sie Wurzeln schlagen und dich auf den tiefsten Ebenen verändern.

Im ersten Teil dieser Serie haben wir drei grundlegende Gründe betrachtet, warum Frauen die Mutterwunde heilen müssen. Im zweiten Teil ging es um die Blockade deines Geldflusses. Im dritten Teil haben wir die schmerzhaften Beziehungsmuster aufgedeckt. Heute gehen wir dorthin, wo die Mutterwunde am tiefsten sitzt: in deinen Körper. In deine Zellen. In deine Chakren.

In der Schicksalsmatrix zeigt sich die Verbindung zwischen Körper und Mutterwunde auf faszinierende Weise: Jedes deiner sieben Chakren ist mit bestimmten Energien verknüpft, die sich aus deinem Geburtsdatum berechnen lassen. Und wenn die Mutterwunde diese Energiezentren blockiert, spricht dein Körper – oft laut und deutlich. Die Frage ist nur: Hörst du ihm zu?

Frau in weißem Kleid mit Händen auf Herz und Bauch, sieben leuchtende Chakra-Punkte entlang ihres Körpers und goldene Kintsugi-Risse auf der Haut – Mutterwunde in den Chakren der Schicksalsmatrix

Deine Mutter war der erste Körper, den du kanntest. Neun Monate lang warst du eins mit ihr – du hast ihren Herzschlag gehört, ihre Hormone geteilt, ihren Stress gefühlt, ihre Angst aufgenommen. Dein Nervensystem hat sich in ihrem Körper geformt. Noch bevor du einen einzigen bewussten Gedanken hattest, hat dein Körper bereits alles gespeichert.

Wie wurde dein Körper empfangen, als du auf die Welt kamst? Wurde er liebevoll berührt, gehalten, genährt? Oder war da Stress, Trauma, Trennung? Wurde dein Körper als richtig angesehen – oder wurde dir früh vermittelt, dass etwas an dir nicht stimmt? Zu dick, zu dünn, zu laut, zu wild, zu empfindlich?

All das sitzt in deinem Körper. Nicht als Erinnerung, die du abrufen kannst – sondern als Prägung in deinem Nervensystem, in deiner Muskulatur, in deinen Faszien, in deinen Organen. Dein Körper trägt die Mutterwunde wie ein Archiv, das nie gelöscht wurde.

Und hier liegt die große Falle: In unserer Kultur herrscht die Illusion, dass Sicherheit darin liegt, ein Leben nur vom Kopf aufwärts zu führen. Wir werden dazu ermutigt, unsere tieferen, komplexeren Erfahrungen zu verdrängen. Ich nenne es den Glauben, dass Erleichterung im Wegverdrängen liegt – dass wir Unangenehmes beiseiteschieben können, um frei davon zu sein. Sei es, indem wir Schmerz mit einer Ablenkung betäuben, mit einem Glas Wein, mit endloser Beschäftigung oder mit dem nächsten Selbsthilfebuch, das wir nur im Kopf verarbeiten.

Es gab eine Zeit, in der Verleugnung, Verdrängung und Zurückziehen tatsächlich Sicherheit boten. Und diese Zeit war deine Kindheit, als du keine andere Wahl hattest, als deine wahren Gefühle zu unterdrücken, um zu überleben. Du musstest das tun. Es war damals die einzige Möglichkeit.

Aber du bist kein Kind mehr. Und als Erwachsene erkennst du: Es gibt kein wirkliches Weg. Was du nicht sehen willst, liegt einfach nur da und wartet, bis du bereit bist. Und solange du Widerstand leistest, werden die Einschränkungen und Schwierigkeiten nur zunehmen.

In der Schicksalsmatrix sehe ich es immer wieder: Frauen, die alles richtig machen – Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit – aber trotzdem körperliche Symptome haben, die nicht verschwinden wollen. Und wenn ich dann in den Eltern-Kind-Kanal und die Chakren ihrer Matrix schaue, liegt dort die Antwort.

Bevor wir in die einzelnen Chakren eintauchen, möchte ich dir etwas sagen, das sich zunächst widersprüchlich anhört, aber der Schlüssel zu allem ist:

Die Erlösung vom Schmerz liegt nicht im Verdrängen – sondern in der Öffnung für den Schmerz.

Viele von uns haben ihren Körper als Zufluchtsort für ihre größten Verletzungen benutzt. Wir haben den Schmerz dort versteckt, weggesperrt, in Muskeln und Organe gepresst. Sich dem eigenen Körper zu öffnen, kann deshalb beängstigend sein – denn du weißt auf einer tiefen Ebene, dass der Schmerz dort wartet. Dein inneres Kind befürchtet vielleicht, dass die Auseinandersetzung mit dem alten Schmerz nur noch mehr Leid bringt.

Doch die Wahrheit ist das genaue Gegenteil: Gerade in der Öffnung gegenüber dem Schmerz liegt die Befreiung. Deinem eigenen Schmerz präsent zu sein, ist ein Akt der Selbstfürsorge – und er schenkt dir die Erfahrung, dass du stärker und mächtiger bist als jede noch so intensive Emotion.

Ein wunderbares Bild dafür: Um ein Kind zu gebären, öffnet sich eine Frau bewusst einem schmerzhaften körperlichen Erlebnis, um neues Leben hervorzubringen. Genau so sind auch wir aufgerufen, uns bewusst dem Schmerz unserer emotionalen Wunden zu öffnen – damit er sich in neues Leben, neue Weisheit und neue Liebe verwandeln kann.

Und das Paradoxe daran ist: Wenn du das, wovon du dich befreien willst, wirklich siehst, hörst du auf, es als etwas zu betrachten, das du loswerden musst. Du erkennst es als Geschenk – weil es dich bewusster und somit freier macht. Widerstand birgt immer ein Geschenk in sich.

Jedes deiner Chakren repräsentiert einen Lebensbereich und eine emotionale Ebene. Die Mutterwunde kann jedes einzelne dieser Energiezentren blockieren – und jede Blockade zeigt sich auf körperlicher, emotionaler und seelischer Ebene. In deiner Schicksalsmatrix sind die Energien deiner Chakren individuell berechenbar – sie zeigen dir genau, wo dein System in Balance ist und wo es nach Heilung ruft.

Wurzelchakra – Die Angst, nicht sicher zu sein

Das Wurzelchakra ist dein Fundament: Sicherheit, Überleben, Zugehörigkeit. Es ist das Chakra, das am direktesten mit deiner Mutter verbunden ist – denn sie war deine erste Quelle von Sicherheit.

Wenn die Mutterwunde hier sitzt, fühlst du dich nirgends wirklich zu Hause. Nicht in deinem Körper, nicht in deiner Wohnung, nicht auf dieser Welt. Es gibt eine unterschwellige Angst, dass der Boden unter dir jederzeit wegbrechen könnte. Existenzängste, chronische Anspannung im unteren Rücken, Probleme mit den Beinen, Füßen oder dem Beckenboden können körperliche Zeichen sein.

In der Schicksalsmatrix zeigt sich eine Blockade im Wurzelchakra oft als Energie, die im Minus lebt – ein tiefer Mangel an Grundvertrauen, der alles andere überschattet.

Sakralchakra – Die Blockade beim Fühlen und Empfangen

Das Sakralchakra steht für Emotionen, Sinnlichkeit, Kreativität und die Fähigkeit zu empfangen. Hier schließt sich der Kreis zum Geldfluss, den wir in Teil 2 besprochen haben – denn Empfangen ist eine sakrale Energie.

Wenn die Mutterwunde hier sitzt, hast du den Zugang zu deinen Gefühlen verloren oder sie fühlen sich bedrohlich an. Du kontrollierst statt zu fließen. Du gibst statt zu empfangen. Körperlich kann sich das zeigen als Probleme im Unterleib, mit der Gebärmutter, der Blase, den Nieren oder als gestörtes Verhältnis zur eigenen Sexualität.

Viele Frauen mit einer tiefen Mutterwunde spüren hier eine Taubheit – als hätten sie sich von der Hüfte abwärts emotional abgetrennt. In der Schicksalsmatrix zeigt sich das als blockierte Empfangsenergie im Sakralchakra.

Solarplexuschakra – Der verlorene Selbstwert

Das Solarplexuschakra ist dein Kraftzentrum: Selbstwert, Willenskraft, persönliche Macht. Es ist das Chakra, das am stärksten mit dem Kernglaubenssatz der Mutterwunde verbunden ist – dem Glauben, nicht gut genug zu sein.

Wenn die Mutterwunde hier sitzt, hast du Schwierigkeiten, dich durchzusetzen, Grenzen zu setzen und deine eigene Kraft zu spüren. Du machst dich klein, um anderen nicht bedrohlich zu sein – die Friedenswächterin aus Teil 3 lebt in diesem Chakra. Körperlich zeigt es sich als Magenprobleme, Verdauungsstörungen, Sodbrennen oder ein chronisches Engegefühl in der Körpermitte.

In der Schicksalsmatrix erkenne ich bei Frauen mit einer Blockade im Solarplexus oft Energien, die zwischen Ohnmacht und Kontrollbedürfnis schwanken – beides Seiten derselben Medaille.

Herzchakra – Die Mauer um dein Herz

Das Herzchakra steht für Liebe, Mitgefühl und Verbundenheit. Es ist das Zentrum, von dem aus du liebst – und von dem aus du geliebt werden kannst. Und es ist das Chakra, das bei einer Mutterwunde am häufigsten geschützt wird.

Wenn die Mutterwunde hier sitzt, hast du eine unsichtbare Mauer um dein Herz gebaut. Du kannst Liebe geben – oft bis zur Erschöpfung – aber du kannst sie nicht wirklich empfangen. Du sehnst dich nach tiefer Verbundenheit und hast gleichzeitig Angst davor. Körperlich zeigt es sich als Druck auf der Brust, Atemprobleme, Schulter- und Nackenverspannungen oder Herzrhythmusstörungen.

Erinnerst du dich an die Beziehungsmuster aus Teil 3? Sie alle haben ihren energetischen Sitz im Herzchakra. In der Schicksalsmatrix sehe ich hier oft die tiefste und schmerzhafteste Blockade – weil das Herz der Ort ist, an dem sich Liebe und Verletzung am nächsten kommen.

Halschakra – Die Wahrheit, die du verschluckst

Das Halschakra steht für Ausdruck, Kommunikation und deine Wahrheit. Es ist das Chakra, das verstummt, wenn du gelernt hast, dass deine Stimme nicht willkommen ist.

Wenn die Mutterwunde hier sitzt, schluckst du deine Worte. Du sagst nicht, was du wirklich fühlst. Du passt deine Wahrheit an, damit andere sich nicht unwohl fühlen. Der Kloß im Hals, Schilddrüsenprobleme, häufiges Räuspern, Halsschmerzen ohne Erkältung, Zähneknirschen – all das können körperliche Zeichen sein.

Ein wichtiger Indikator, den du sofort nutzen kannst: Beobachte deine Atmung. Wenn du einen einengenden Gedanken denkst – zum Beispiel einen Glaubenssatz deiner Mutter – wird deine Atmung flacher und schneller. Wenn du einen stärkenden, liebevollen Gedanken denkst, dehnt sich dein Bauch aus und deine Atmung vertieft sich automatisch. Es ist, als ob dein Körper dir in Echtzeit die Wahrheit zeigt. Dein Halschakra reagiert auf jede Wahrheit, die du aussprichst oder verschluckst.

Stirnchakra – Der verlorene Zugang zur inneren Weisheit

Das Stirnchakra steht für Intuition, Klarheit und inneres Wissen. Wenn die Mutterwunde hier wirkt, vertraust du deiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr. Du zweifelst an dem, was du fühlst und siehst. Du suchst die Antworten immer im Außen – beim nächsten Lehrer, der nächsten Methode, dem nächsten Buch – weil du gelernt hast, dass deine innere Stimme nicht zählt.

Und hier liegt eine wichtige Erkenntnis: Wenn du ständig neue Methoden suchst und hoffst, dass jemand anderes deine Heilung für dich erledigt, dann projizierst du deine Kraft nach außen. Du bittest unbewusst jemanden, die Mutter zu sein, die du nie hattest – jemanden, der dich von deinem Schmerz erlöst. Aber niemand kann das für dich tun. Die Kraft liegt in dir. Und dein Stirnchakra weiß das bereits.

Körperlich kann sich eine Blockade hier als Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen oder ständiges Grübeln zeigen. In der Schicksalsmatrix sehe ich hier oft Frauen, die ein enormes intuitives Potenzial haben – aber es nicht nutzen können, weil die Mutterwunde den Kanal blockiert.

Kronenchakra – Die Trennung vom größeren Ganzen

Das Kronenchakra verbindet dich mit dem Göttlichen, dem Universum, dem größeren Sinn deines Lebens. Im tiefsten Kern ist die Mutterwunde – wie wir in Teil 1 besprochen haben – eine Wunde mit dem Leben selbst. Und genau diese Trennung zeigt sich im Kronenchakra.

Wenn die Mutterwunde hier sitzt, fühlst du dich abgeschnitten vom Leben. Es gibt ein tiefes Gefühl der Einsamkeit, des Nicht-Dazugehörens, der Sinnlosigkeit. Du funktionierst, aber du lebst nicht wirklich. In der Schicksalsmatrix zeigt sich das als Blockade, die alle anderen Chakren überschattet – weil die Verbindung zur Quelle unterbrochen ist.

Vielleicht erkennst du dich in einem oder mehreren dieser Chakren wieder. Vielleicht spürst du gerade in diesem Moment, wie dein Körper reagiert – eine Enge hier, ein Ziehen dort.

Das ist kein Zufall. Dein Körper versucht seit Jahren, mit dir zu sprechen. Zuerst flüstert er – ein leichtes Unwohlsein, eine Verspannung, ein schlechtes Gefühl. Wenn du nicht hinhörst, spricht er lauter – wiederkehrende Symptome, chronische Beschwerden, Erschöpfung. Und wenn du immer noch nicht hinhörst, schreit er – durch Krankheit, Zusammenbrüche oder Krisen, die dich zum Anhalten zwingen.

Die Mutterwunde zeigt sich im Körper oft als das, was Ärzte nicht erklären können. Die Rückenschmerzen, für die es keinen Befund gibt. Die Müdigkeit, die kein Bluttest erklärt. Die Verdauungsprobleme, die mit keiner Diät verschwinden. Dein Körper versucht nicht, dich zu quälen. Er versucht, dich zu heilen – indem er dich dorthin führt, wo die Wunde sitzt.

Wenn wir auf Widerstand stoßen in unserem Heilungsprozess – und das werden wir – dann liegt die Lösung nicht darin, den Widerstand zu bekämpfen oder uns dafür zu beschämen. Die Lösung liegt darin, neugierig zu werden. Den Widerstand zu erforschen. Denn diese Offenheit und Neugier ermöglicht es uns, die tieferliegende Ursache zu erkennen – und dann erleben wir meist eine emotionale oder körperliche Veränderung. Der Widerstand verliert seine Macht, und wir können uns wieder der Heilung nähern. Alles, was sich zeigt, ist die nächste Stufe dessen, was verarbeitet werden will.

Wir müssen unsere Transformation nicht an der Anzahl der Bücher messen, die wir gelesen haben, oder an den Jahren, die wir auf dem Weg sind – sondern an der Tiefe, die wir in unserem eigenen Prozess erreicht haben. Das können nur wir selbst wissen. Es ist eine ganz persönliche Art von Integrität.

Es geht noch tiefer. Dein Körper trägt nicht nur deine eigene Mutterwunde – er trägt die Wunden aller Frauen vor dir.

Die Epigenetik zeigt uns heute wissenschaftlich, was die Schicksalsmatrix energetisch sichtbar macht: Traumata werden von Generation zu Generation weitergegeben. Nicht nur emotional, sondern körperlich. In deinen Zellen, in deiner DNA, in der Art, wie dein Nervensystem auf Stress reagiert.

Deine Großmutter hat vielleicht Hunger erlebt – und dein Körper speichert bis heute die Angst vor dem Mangel. Deine Urgroßmutter hat vielleicht Gewalt erfahren – und dein Beckenboden ist bis heute chronisch angespannt, ohne dass du weißt warum. Deine Mutter hat vielleicht ihre Gefühle unterdrückt – und dein Halschakra ist verschlossen, weil dein System gelernt hat: Schweigen ist sicherer.

In der weiblichen Ahnenlinie deiner Schicksalsmatrix werden diese körperlichen Ahnenlasten sichtbar. Und wenn du sie erkennst, beginnt etwas Wunderbares: Dein Körper darf endlich loslassen, was nie deins war.

Hier ist etwas, das ich dir mit auf den Weg geben möchte, bevor wir zur Übung kommen: Dein Körper hat seine eigenen Jahreszeiten. Und Heilung ist kein Sprint.

Ich weiß, dass ein Teil von dir am liebsten schon gestern fertig wäre. Der Teil, der sagt: Ich will das hinter mir haben. Ich will geheilt sein. Zeig mir die Abkürzung. Aber genau dieses Bedürfnis, das Ziel zu erreichen, ist in Wirklichkeit oft ein Schutzmechanismus gegen die unverarbeitete Trauer in dir. Der Wunsch, die schwierigen Aspekte zu überspringen, ist die Stimme des inneren Kindes, das sich wünscht, von jemandem vom Schmerz erlöst zu werden – so wie es deine Mutter nie konnte.

Es gibt keine Abkürzungen. Jede von uns muss ihre Arbeit leisten. Aber die gute Nachricht ist: Die Heilung eines Traumas lohnt sich unendlich. Sie ist weder glamourös noch einfach. Sie erfordert Mut, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen. Doch was du dafür erhältst, ist eine tiefgreifende und unmittelbare Erfahrung deiner selbst, die jenseits von Worten und Konzepten liegt. Du spürst sie in deinem Körper – und sie wird zu einer lebendigen, atmenden Realität.

Die Verdauung braucht Zeit. Sie ist abgeschlossen, wenn sie abgeschlossen ist. Stelle dir die Erkenntnisse aus dieser Serie wie nahrhafte Lebensmittel vor, die Zeit brauchen, um verdaut und von deinem Körper aufgenommen zu werden. Dein Bedürfnis nach Ruhe und Bewegung dient deiner Transformation auf die eine oder andere Weise.

Vertraue dem Prozess. Dein Körper befindet sich immer im gegenwärtigen Moment. Dein Körper sagt dir immer die Wahrheit.

Transformation ist eine bewusste Entscheidung. Du hast die Macht, dich deiner Transformation zu verschreiben. Die Frage ist: Wie tief bist du bereit zu gehen?

Hier ist die Wende, die alles verändert: Dein Körper ist nicht dein Feind. Er ist dein treuester Verbündeter. Er hat die Mutterwunde all die Jahre für dich gehalten – weil du noch nicht bereit warst, sie bewusst zu fühlen. Jedes Symptom war ein Akt der Liebe deines Körpers an dich.

Und jetzt, wo du bereit bist hinzuschauen, kann dein Körper anfangen loszulassen.

Die Heilung beginnt nicht damit, dass du gegen deinen Körper kämpfst – gegen die Kilos, gegen die Müdigkeit, gegen den Schmerz. Sie beginnt damit, dass du ihm zuhörst. Dass du ihn fragst: Was willst du mir sagen? Wo trägst du Schmerz, der nicht meiner ist? Was brauchst du, um loszulassen?

In der Schicksalsmatrix zeigt sich dieser Heilungsprozess als tiefgreifende Verschiebung in den Chakra-Energien. Wenn Frauen beginnen, die Mutterwunde auf Körperebene zu heilen, berichten sie oft von Veränderungen, die sie nie für möglich gehalten hätten: Die chronische Anspannung löst sich. Der Kloß im Hals verschwindet. Die Brustenge weicht einem Gefühl von Weite. Der Körper kommt nach Hause – und du mit ihm.

Eine tiefe Heiligkeit eröffnet sich, wenn du den Prozess annimmst und die Ungewissheit des Zeitablaufs akzeptierst. Die Bereitschaft zu vertrauen und nicht alles zu wissen, verdrängt das Ego an seinen angemessenen Platz – und das Heilige darf fest in dir wohnen.

Übung 1: Körperdialog – Die Sprache deiner Chakren verstehen

Frau liegt entspannt mit geschlossenen Augen, Hände auf Herz und Bauch, sieben Chakra-Kristalle entlang ihres Körpers, Kerze und offenes Journal daneben – Übung Körperdialog zur Heilung der Mutterwunde

Diese Übung hilft dir, die Mutterwunde dort zu spüren, wo sie in deinem Körper sitzt, und einen heilsamen Dialog mit deinen Energiezentren zu beginnen.

Nimm dir 30 Minuten ungestörte Zeit. Lege dich bequem hin oder setze dich entspannt hin. Zünde eine Kerze an. Schließe die Augen und atme dreimal tief ein und aus.

Schritt 1: Körperreise durch deine Chakren

Wandere mit deiner Aufmerksamkeit langsam durch deine sieben Chakren. Beginne am Wurzelchakra am unteren Ende deiner Wirbelsäule und arbeite dich nach oben vor. Spüre bei jedem Chakra: Wie fühlt es sich an? Eng, weit, warm, kalt, taub, lebendig? Bleibe bei dem Chakra, das am stärksten reagiert.

Schritt 2: Dialog mit dem Chakra

Nimm dein Journal und beantworte für das Chakra, das am stärksten reagiert hat:

Wo genau in meinem Körper spüre ich die Mutterwunde am deutlichsten?

Was möchte diese Stelle mir sagen?

Seit wann trägst du diesen Schmerz? Ist er meiner – oder habe ich ihn von meiner Mutter, meiner Großmutter übernommen?

Was brauchst du, um loszulassen?

Schritt 3: Heilende Berührung

Lege beide Hände auf die Stelle deines Körpers, die am lautesten gesprochen hat. Atme tief in diese Stelle hinein und sage:

“Ich höre dich. Ich ehre deinen Schmerz. Du hast mich all die Jahre beschützt. Du darfst jetzt loslassen.”

Bleibe so lange, wie es sich richtig anfühlt. Vielleicht fließen Tränen. Vielleicht kommt Wärme. Vielleicht kommt Stille. Alles ist richtig.

Schritt 4: Chakra-Affirmation

Wähle die Affirmation, die zu deinem Chakra passt:

Wurzelchakra: “Ich bin sicher. Ich gehöre hierher. Die Erde trägt mich.” Sakralchakra: “Ich darf fühlen. Ich darf empfangen. Meine Gefühle sind willkommen.” Solarplexus: “Ich bin kraftvoll. Mein Wert steht außer Frage. Ich darf Raum einnehmen.” Herzchakra: “Mein Herz ist offen und geschützt zugleich. Ich darf lieben und geliebt werden.” Halschakra: “Meine Stimme zählt. Meine Wahrheit heilt. Ich darf sprechen.” Stirnchakra: “Ich vertraue meiner inneren Weisheit. Ich sehe klar.” Kronenchakra: “Ich bin verbunden. Ich gehöre zum großen Ganzen. Ich bin nicht allein.”

 

Flatlay mit offenem Journal, durchgestrichenen und in Gold neu geschriebenen Glaubenssätzen, zerbrochener Tontafel und goldenem Stein auf Holztisch – Übung Glaubenssatz-Körperprüfung zur Mutterwunde

Übung 2: Die Glaubenssatz-Körperprüfung

Diese Übung bringt die Mutterwunde aus dem Kopf in den Körper – und zeigt dir, wie alte Überzeugungen dein System blockieren.

Wenn dir ein einschränkender Glaubenssatz bewusst wird – zum Beispiel “Ich bin nicht gut genug”, “Ich darf nicht mehr haben als meine Mutter”, “Wenn ich meine Wahrheit sage, werde ich verlassen” – stelle dir diese vier Fragen:

Wie hat mich dieser Glaube als Kind beschützt?

Und inwiefern schränkt er mich jetzt als erwachsene Frau ein?

Welche Energie muss durch meinen Körper gefühlt oder freigesetzt werden? Spüre in deinen Körper hinein – welche Empfindungen nimmst du wahr? Wo sitzt die Trauer, die Wut, die Angst? Beobachte sie neugierig und notiere, was du erlebst.

Welche neue Überzeugung kann ich verinnerlichen, die mein authentisches Selbst bekräftigt? Schreibe sie auf oder sprich sie laut aus – und achte darauf, wie sich dein Körper verändert. Vertieft sich deine Atmung? Öffnet sich etwas in deiner Brust? Das ist dein Körper, der dir die Wahrheit zeigt.

Frau steht mit geschlossenen Augen an einer Weggabelung im nebligen goldenen Wald, Hände auf dem Herzen, ein Lichtkompass strahlt aus ihrer Brust – Übung Der Körper-Kompass zur Mutterwunde

Übung 3: Der Körper-Kompass

Diese Übung ist eine kraftvolle Praxis für den Alltag – nutze sie, wann immer du vor einer Entscheidung stehst oder dich in einer inneren Zwickmühle befindest.

Schließe die Augen. Stelle dir die erste Option so lebhaft wie möglich vor – den Ablauf, das Ergebnis. Spüre, wie sich dein Körper dabei anfühlt. Welche Empfindungen tauchen auf? Spürst du eine Öffnung oder eine Verengung? Entspannt sich deine Atmung oder wird sie flacher?

Dann stelle dir die zweite Option genauso lebhaft vor. Beobachte wieder deinen Körper.

Die optimale Option für dich zeigt sich als die offenste, fließendste und harmonischste Energie in deinem Körper. Dein Körper befindet sich immer im gegenwärtigen Moment – und er lügt nie.

 

📝 Diese Reihe geht weiter

Dieser Beitrag ist Teil 4 der Serie “Mutterwunde heilen mit der Schicksalsmatrix”. Wir haben uns angeschaut, warum Frauen die Mutterwunde heilen müssen, wie sie deinen Geldfluss blockiert, wie sie deine Beziehungen sabotiert – und heute, wie sie in deinem Körper und deinen Chakren gespeichert ist. Im nächsten Teil tauchen wir in die Heilung selbst ein: konkrete Wege, die Mutterwunde Schritt für Schritt zu transformieren. Folge mir, damit du den nächsten Beitrag nicht verpasst.

Spricht dich dieser Artikel an? Hier sind deine nächsten Schritte:

NEU – Deine individuelle Chakra-Auswertung als PDF: Du möchtest genau wissen, welche deiner Chakren von der Mutterwunde betroffen sind? In deiner persönlichen Chakra-Auswertung, basierend auf deiner Schicksalsmatrix, zeige ich dir auf 12-14 Seiten, welche Energiezentren besonders aktiv, sensibel oder geschwächt sind. Mit organischen und seelischen Themen, Affirmationen, Farben, Frequenzen und ätherischen Ölen für jedes deiner sieben Chakren. Persönlich von mir erstellt.

Nur diese Woche (23.-28. Februar): statt 33 € nur 19,90 € 👉 [Link zum Shop]

Entdecke deine Schicksalsmatrix: In einem persönlichen Coaching schauen wir gemeinsam in deine Matrix – den Eltern-Kind-Kanal, deine Chakren und deine weibliche Ahnenlinie. So wird sichtbar, wo die Mutterwunde in deinem Körper sitzt und wie du sie heilst.

Ahnen-Reinigungs-Bundle: Die körperlichen Symptome, die du trägst, reichen oft viele Generationen zurück. Das Ahnen-Reinigungs-Bundle hilft dir, diese generationenübergreifenden Lasten aus deinen Zellen zu lösen. 👉 [Link zum Bundle]

Bücher zur Schicksalsmatrix: In meinem Buch zu den Chakren in der Matrix of Destiny findest du vertiefende Einblicke zu den sieben Energiezentren und ihren Verbindungen zu deiner Lebensenergie.

Bleib dran: Folge mir auf Telegram für tägliche Impulse und verpasse keinen neuen Beitrag dieser Serie.

Add Comment

Cookie Consent mit Real Cookie Banner